Bäckerei-Konditorei Kolhagen

Wie wird Brot gebacken

Die Grundlage für viele Brote ist der Sauerteig. Er besteht aus einer einfachen Mischung aus Wasser und Mehl, die bis zu 20 Stunden gären muss. Darin enthaltene Mikroorganismen wie Hefezellen und Pilze ernähren sich von dem im Mehl enthaltenen Zucker und vermehren sich extrem. Säuren und das Gas Kohlendioxid entstehen – und lassen den Teig aufquellen.

Wie weit die Gärung fortgeschritten ist, das heißt, wie reif der Sauerteig ist, lässt sich an seinem ph-Wert erkennen. Ideal für die Weiterverarbeitung ist ein Wert um die 3,8. Liegt das Messergebnis darüber, muss der Teig noch weiterreifen. Liegt es unter diesem Wert, ist der optimale Punkt bereits überschritten – das Brot schmeckt zu sauer.

Aus dem Sauerteig wird Brot

Der fertige Sauerteig wird nun – je nach Rezept – mit Roggen- oder Weizenmehl, Wasser und Salz vermischt. Anschließend zerteilt ihn eine Dosiermaschine exakt in die richtigen Portionen. Nun benötigt der Teig erst einmal Ruhe. Hierfür wird er in den Gärraum gebracht. Bei 35 Grad und 60 Prozent Luftfeuchtigkeit quillt er weiter auf und wird schön locker.

Schließlich wird der Laib in den Ofen geschoben und je nach Sorte mit unterschiedlicher Temperatur und Dauer gebacken. Wenn das Brot abgekühlt ist, wird es noch einer Qualitätskontrolle unterzogen. Aussehen, Elastizität, Geruch und Geschmack müssen den Vorgaben entsprechen. Als letzter Arbeitsschritt erfolgt schließlich die Verpackung für den Transport.